Moderation des Podiumsgesprächs zum Thema ‚Neue Ingenieure braucht das Land‘ im Körber-Forum in Hamburg.

Durch die Digitalisierung wird sich die Arbeitswelt von Ingenieuren dramatisch verändern. Fabriken werden smarter, die Beziehungen mit den Kunden agiler. Außerdem übernehmen Roboter in der Produktion zunehmend komplexere Aufgaben. Die Disziplingrenzen verschwimmen, die Arbeitsteilung nimmt zu, starre Strukturen werden aufgelöst. In Zukunft entscheiden nicht nur persönliche Fachkenntnis und Routine, sondern immer mehr auch Interdisziplinarität, Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Kreativität. Derzeit ist die Schere zwischen den Anforderungen aus der Industrie und dem Studienalltag an den Hochschulen noch groß. Möglichkeiten, dies zu ändern, sind zum Beispiel die Anpassung der Curricula, die Neuordnung von Fächerstrukturen und die Modernisierung der Lehrmethoden. Was sich in der Ingenieursausbildung verändern muss, diskutieren Micha Teuscher, Präsident der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Kerstin Kuchta, Vizepräsidentin für Lehre an der Technischen Universität Hamburg, und Otto von Estorff, Präsident des Northern Institute of Technology Management.